Funktionsdesign

Wie schreibt man richtig?

Drücken Sie den Knopf, Knopf drücken, Drücke den Knopf, Knopf muss gedrückt werden, Knopf ist zu drücken, Taste drücken, Drücken Sie...
Jeder Autor schreibt individuell...

Funktionsdesign steht für präzises wirtschaftliches Texten durch eine Planungs- und Schreibtechnik, die es ermöglicht, Dokumente effizient, konsistent und anwenderfreundlich (verständlich) zu verfassen.

Terminologiemanagement ist Voraussetzung dazu. Die Methode wurde durch Prof. Robert Schäflein-Armbruster (Fachhochschule Furtwangen) und Prof. Jürgen Muthig (Fachhochschule Karlsruhe) entwickelt.  

Funktionsdesign hat sich in Technikredaktorkreisen fest etabliert und eignet sich besonders dazu Dokumentationen zu planen und wirtschaftlich zu erstellen. Zudem ist es Vorbedingung für das Betreiben eines Content Management-Systems (CMS) bzw. Redaktionssystems als auch für ein kostenoptimales Übersetzungswesen. Ihre Prinzipien: Konsequenter Aufbau der Informationsprodukte aus funktionalen Elementen (Dokumentarten, Sequenzmuster, Funktionalen Einheiten und Auszeichnungselementen) nach einheitlichem Beschreibungsmuster. Verzicht auf Funktionsdesign lässt die Kosten proportional mit der Anzahl Fremdsprachen in denen das Unternehmen im Markt kommuniziert, explodieren.

Man redet gerne von «Content Management» und schafft sich Software an. Die ist nicht billig und kann es alleine nicht richten. Vor lauter «Management» vergisst man gerne den «Content». Wer zuerst hier keine Ordnung schafft, löst keine Probleme.