Term und Sprache

Achse, Drehachse, Welle, Hohlwelle, Stange, Antrieb, runder Stab, Rohr, Rolle, Teil xyz oder Walze - welcher Begriff ist nun richtig, wo und wie erfahren alle Mitarbeiter das einfach unternehmensweit? Welcher Begriff ist unrichtig, ggf. irreführend und darf in den Publikationen des Unternehmens nicht verwendet werden?

Manches Unternehmen leistet sich noch eine inkonsistente oder unzureichend zentralisierte Terminologie. Dabei verliert es viel Geld. Und realisiert sich das meistens nicht.

Die Kosten explodieren proportional mit der Anzahl Fremdsprachen in denen das Unternehmen im Markt kommuniziert.

Je länger man zuwartet um für eine saubere und konsistente Terminologie zu sorgen, desto kostspieliger werden ihre Konsequenzen.

Missverständnisse und Unklarheiten treten auf, Fehler passieren, bedürfen zur Klärung unnötig viel Zeit und versäumen Mitarbeiter. Nicht zuletzt kann sich kreativer Wildwuchs aus Produkthaftrechtlicher Sicht problematisch auswirken, z.B. falls eine sinnentstellende Übersetzung zu einem Unfall führt.   Ein zentrales Terminologiemanagement macht eine obligatorische Firmenterminologie für alle Mitarbeiter eines Unternehmens z.B. im Webbrowser rasch auffind- und sichtbar.

Komfortable Software bietet dazu zahlreiche Features, z.B. eine Abbildung des Objektes, Suchmöglichkeiten, Anzeige von "verbotenen" Begriffen in allen Sprachen sowie eine direkte Verknüpfung zur Übersetzung selbst. Einmal geprüfte Begriffe, Sätze, Absätze, Kapitel usw. müssen nach dem Grundsatz: "Einmal richtig übersetzt und geprüft, für alle Zukunft brauchbar" nicht ohne Not und für teures Geld immer wieder neu übersetzt werden. Die möglichen Einsparungen auf diesem Gebiet sind so signifikant, dass kaum noch ein Unternehmen darauf verzichten möchte

Da gibt es beispielsweise Fragen:

Was ist die Basissprache im Unternehmen und in welche Sprachen wird übersetzt?

Wer verantwortet das Terminologiemanagement?

Wer besorgt das Übersetzungsmanagement, wer übersetzt und kontrolliert?

 Wer ist Eigentümer von übersetzter Terminologie, eine Übersetzungsagentur oder das eigene Unternehmen?


Fremdsprachen verbinden Unternehmen und Menschen
Es gibt kaum noch Unternehmen die nur in der Landessprache kommunizieren. Für Dokumentation ist es wichtig und extrem kostensparend, dass eine Sprache, die sogenannte Quellsprache, im Unternehmen als Standard gilt.

Das ist auch die Voraussetzung, um Übersetzungstools einzusetzen.

Dazu tut Standardisierung Not. Die Anzal "Matches" steigt damit erheblich.

Siehe nachstehendes Beispiel (Standardsprache Deutsch):
Je länger man zuwartet um für eine regelgerechte Schreibweise in der Quellsprache zu sorgen, desto teurer werden die Übersetzungen.